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blessed2bless

Uganda gehört zu den Ländern mit der jüngsten Bevölkerung weltweit. Rund die Hälfte der über 50 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner ist jünger als 15 Jahre. Gleichzeitig leben etwa 42 Prozent der Bevölkerung in Armut, was insbesondere in ländlichen Regionen den Zugang zu qualitativ guter Bildung stark einschränkt.

Zwar ist der Besuch öffentlicher Schulen kostenlos, doch mangelt es häufig an Infrastruktur, Lehrmaterialien und ausreichend qualifiziertem Personal. Private Schulen bieten deutlich bessere Lernbedingungen, sind für viele Familien jedoch nicht finanzierbar. Die Schulgebühren liegen bei rund 95 CHF pro Jahr und Kind, inklusive zwei Mahlzeiten pro Tag, und übersteigen damit die Möglichkeiten vieler Haushalte.

Auch Lehrpersonen sind von prekären Einkommensverhältnissen betroffen. Monatslöhne zwischen 40 und 80 CHF führen zu hoher Fluktuation und gefährden die Kontinuität des Unterrichts.

Seit 2025 unterstützt die Fondation Aline das Projekt blessed2bless und die St. Tereza Schule in Kakoge, einer ländlichen Region Ugandas. Ziel der Förderung ist es, stabile Bildungsstrukturen zu schaffen und Kindern aus benachteiligten Verhältnissen den Zugang zu verlässlicher Schulbildung zu ermöglichen.

Über das Projekt

Blessed2bless ist eine unabhängige Bildungsinitiative, die aus persönlichem Engagement für Bildung und lokale Entwicklung in Uganda entstanden ist. Das Projekt wird in enger Zusammenarbeit mit Partnern vor Ort umgesetzt und orientiert sich an den lokalen Gegebenheiten.

Im Zentrum steht die St. Tereza Schule in der ländlichen Region Kakoge. Sie bietet Vorschul- und Grundschulbildung für Kinder aus benachteiligten Familien mit dem Ziel, ihnen eine stabile und qualitativ hochwertige Ausbildung zu ermöglichen. Seit ihrer Eröffnung im Jahr 2020 hat sich die Schule schrittweise entwickelt. Jährlich kam eine weitere Klassenstufe hinzu, mit dem Ziel, eine vollständige Grundschulausbildung bis zur Primary 7 anzubieten. Aktuell besuchen rund 140 Kinder die Schule.

In den vergangenen Jahren wurden gemeinsam mit engagierten Partnern wichtige strukturelle Verbesserungen realisiert. Dazu zählen der Bau neuer Schulgebäude, die Errichtung eines Sicherheitszauns, der Anschluss an Wasser- und Stromversorgung, moderne Sanitäranlagen, die Einführung einer Schuluniform sowie die offizielle Registrierung des Vorschulbereichs.

Seit 2025 engagiert sich die Fondation Aline gezielt im Projekt blessed2bless. In einer ersten Phase finanzierte die Stiftung den Bau eines zusätzlichen Schulgebäudes, die Einrichtung einer Schulkantine sowie die Anschaffung von vier Nähmaschinen für die berufliche Ausbildung von Mädchen und Frauen. Diese Massnahmen verbesserten die Lernbedingungen und das Betreuungsangebot der Schule nachhaltig.

Seit September 2025 übernimmt die Fondation Aline zudem die Finanzierung der Gehälter des Schulpersonals. Damit wird der regelmässige Schulbetrieb gesichert, die Kontinuität des Unterrichts gewährleistet und die Arbeitsbedingungen der Lehrpersonen nachhaltig stabilisiert.

Eine Vision für die Zukunft

Ab Februar 2026 ermöglichen die geschaffenen Infrastrukturen, zusätzliche Kinder aufzunehmen und das Bildungsangebot weiter auszubauen. Gleichzeitig soll die Schule ausserhalb der regulären Unterrichtszeiten schrittweise zu einem Ausbildungszentrum für Frauen aus der Region weiterentwickelt werden.

Durch praxisorientierte Schulungen erhalten Frauen die Möglichkeit, wirtschaftliche Kompetenzen zu erwerben und ihre Eigenständigkeit zu stärken. So entfaltet das Projekt Wirkung über die Schule hinaus und trägt langfristig zur sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung der Gemeinschaft bei.